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Stiller Schmerz – das Gefühl trotz gelebter Spiritualität keine Wahl zu haben

Trotz spiritueller Praxis in zentralen Lebensbereichen nicht wirklich anzukommen und die eigene Wirkmächtigkeit in Frage zu stellen ist eine Einladung wirklich zu vertrauen, ganz wahrhaftig im Feuer stehend in Ausrichtung zu bleiben, und mit dem zu SEIN was fliessen will. Das bedeutet auch zentriert nach unserem Seelenherz zu handeln, zu sprechen, präsent zu bleiben, bewusst zu beobachten und die Neuausrichtung zu integrieren.
Diese Lebensphasen sind wichtig um zu verkörpern was in unserer Seelenkraft schon ganz klar erkannt, gelöst und bearbeitet ist.

Wenn du dich nicht scheust durch tiefe Prozesse zu gehen, deine innere Welten betrittst und sagst :
„Ich bin da!“, mutig immer wieder hinsiehst und trotzdem manchmal spürst: Ich durchfühle so viel … aber warum bewegt sich so wenig? Wann darf es endlich gut sein? … dann wisse das du nicht alleine bist mit diesem Gefühl, das es kein Rückschritt ist und das auch Resignation ein Teil des Weges ist. Authentisch und milde zu sein, mit jeder Facette in uns bringt uns liebevoll näher zu uns selbst.

Wer schon viele innere Prozesse durchlaufen hat, weiß: Echtes Wachstum ist selten romantisch. Es ist roh. Es tut weh. Es fordert. Und es verlangt eines mehr als alles andere: radikale Ehrlichkeit mit sich selbst und dranbleiben. Viele springen ab, verlassen den Prozess wenn es kurzfristig ein wenig besser läuft, statt dranzubleiben und kraftvoll tiefer zu gehen, bis an die Wurzel. Linderung kreieren ist ein anderer Weg als tiefe Veränderung zu bewirken.

Spirituelle Reife bedeutet nicht, „über den Dingen“ zu stehen, sondern in den Dingen zu bleiben – mit offenem Herzen. Nicht wegzugehen, wenn unangenehmes hochdrückt, sondern tiefer zu fühlen, tiefer zu schauen.

Doch diese Ehrlichkeit bringt auch Momente, in denen wir erkennen dürfen: Ich bin müde. Ich bin frustriert. Ich fühle mich blockiert, ich verurteile mich selbst – trotz all meines Wissens, meiner Erfahrungen, meiner Heilung bisher.

Denn egal, wie intensiv wir spirituell gereist sind:
Leise Echos unserer alten Muster, die noch gespeichert sind im Körpergedächnnis & unserem Nervensystem, brauchen Zeit & neue liebevolle Gewohnheiten um ganz verabschiedet zu werden:

✨Der Schmerz, nicht genug zu sein
✨Die Angst, etwas falsch zu machen
✨Das tiefe, stille Misstrauen in unsere eigene Schöpferkraft & Wirkmächtigkeit
✨Der Unglaube wertvoll zu sein
✨Täter/Opfer Verstrickungen

Hinzu kommt, gerade wenn du – wie ich – ein rebellisches Kämpferherz hast, kann genau diese innere Stärke uns manchmal davon abhalten, den schwächsten, verletzlichsten Teil in uns wirklich zu berühren.

Denn was passiert, wenn wir immer stark sein mussten?

Sich so zu verhalten – das ist das Feld alter Überlebensmuster. Daraus ist diese unglaubliche Stärke entstanden … um zu überleben. Es ist eine spirituelle Wiederholung des alten Themas.

Erfolg – in welcher Form auch immer – ist ein natürlicher Teil von Selbstermächtigung. Er bestätigt unser inneres Wachstum in der Welt draußen. Selbstbestimmung bedeutet zu wählen und klingt nach Freiheit, Klarheit, Würde.
Und ja, das ist sie auch.

Aber Selbstbestimmung ist kein Mindset.
Sie muss fühlbar werden – in unserem SEIN & im Alltag.
✨In bewussten Entscheidungen, die sich wie ein Nachhausekommen anfühlen.
✨In einem Alltag den wir nach unseren Bedürfnissen bewusst gestalten
✨In bewussten Beziehungen die nähren- wo Räume entstehen dürfen in denen beide sich gesehen fühlen.
✨In Herz-Projekten, die aus der Tiefe geboren sind, sichtbar werden dürfen und auch andere berühren.
✨In gelebter, erfüllender Berufung.


In einem Leben, das nicht nur passiv durchfühlt, sondern auch voller Vertrauen in die eigene Kraft aktiv gestaltet wird. Raus aus dem nur reagieren in liebevolles agieren.

Denn irgendwann – nach all den Schichten innerer Arbeit – wollen wir erleben, dass unser Weg nicht nur innen stattfindet. Das wir eine Wirkmächtigkeit haben auch in der äusseren Welt- und das wir nicht nur emotional freier werden durch unser Wirken sondern auch verbunden mit unserer Seele unser Leben wirklich kreieren. In allen Lebensbereichen.

Selbsterlaubnis ist denke ich sehr wichtig. Wir dürfen uns erlauben Freude zuzulassen und Glück.
Wir dürfen gross Träumen und Wünschen. Wir dürfen uns selbst als erstes guttun und gut für uns sorgen. Wir dürfen achtsame Grenzen setzen, uns aus alten Systemen lösen – und uns darf es gut gehen.

Erlaubst du dir all das Gute das du dir so sehr wünschst?
Kannst du es wirklich annehmen?

Das schönste Geschenk meiner persönlichen inneren Arbeit, ist eine Zentriertheit in mir selbst….ein innerer Ort wo ich meine Seele fühle.
Meine Kraftquelle, einen durch meine jahrelange spirituelle Praxis genährten, ruhigen Raum.
Manchmal verliere ich Richtung und finde neue Wege dorthin.
Dort ist Gewissheit.
Dass jeder Schritt Sinn hat – auch wenn ich ihn gerade nicht verstehe.
Dass ich ankomme, mehr und mehr : in meiner Vision, meiner Seelenkraft und in immer liebevollerer Verbindung zu mir selbst.

Genau diese Räume kreiere und halte ich mit meiner schamanischen Kraft, denn meine eigenen Prozesse bereichern meine schamanische Arbeit um weitere, tiefere Räume, in denen du dir kraftvoll gehalten in deinem Kern begegnen kannst.

Wenn du gerade spürst, dass du ankommen möchtest – erstmal bei dir selbst-
wenn du dir mehr Klarheit wünschst darüber, was in dir noch nach Lösung, Raum und Zeit ruft:
Dann lade ich dich herzlich zu einem Soultalk mit mir ein, klicke hier.
Daniela


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